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Agrivizion - Pressekonferenz in Berlin

Agrivizion 2018: "Innovative Haltungssysteme für Huhn und Schwein."

Am 11. Januar 2018 haben sich Fachleute aus dem Oldenburger Münsterland in einer Pressekonferenz in Berlin mit dem Thema auseinander gesetzt. Die Oldenburger Münsterland e.V. schreibt in einer aktuellen Pressemitteilung (Auszug):

Neben der Diskussion um den Ringelschwanz ist die Bewegungsfreiheit für säugende Sauen eine weitere wichtige Forderung an die Tierhaltung. Experten aus der Schweinebranche sind der Überzeugung, dass mehr Bewegung für die Sau nicht ohne erhöhte Mortalität der Ferkel möglich sei. Ralf Meyer, Entwicklungsleiter bei der Firma WEDA, stellte Wege vor, wie es dennoch funktionieren könnte.

Wie hoch der Handlungsbedarf zur Verbesserung des Tierwohls in der Nutztierhaltung ist, machte Prof. Dr. Harald Grethe von der Humboldt-Universität und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates für Agrarpolitik (WBA) beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) deutlich. Der Handlungsbedarf zur Verbesserung des Tierwohls in der Nutztierhaltung sei nach wie vor erheblich! Die notwendigen Veränderungen kosten Geld: Jährlich 3-5 Mrd. €. Vor diesem Hintergrund sei der Tierschutz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe: Tierhalterinnen und Tierhalter, Privatwirtschaft, Staat, Zivilgesellschaft und Konsumenten müssen und können einen Beitrag leisten. Sein Fazit: „Für die Koordination der verschiedenen Beiträge brauchen wir dringend eine Finanzierungs- und Steuerungsstrategie, sonst sind die Herausforderungen nicht zu bewältigen.“

Hier finden Sie einige Impressionen zur Pressekonferenz (Fotos: Oldenburger Münsterland e.V.):