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Fütterungstechnik: „WACS“.

Die Ablaufrohrreinigung für Flüssigfütterungen

Welcher Schweinehalter kennt sie nicht, die mühsame und zeitaufwendige Reinigung der Ablaufrohre in Flüssigfütterungsanlagen, z.B. mittels Spülmaus? Mit dem neuen computergesteuerten WACS von Weda gehören schmutzige Ablaufrohre ab sofort der Vergangenheit an.

Die Neuentwicklung von Weda, das WACS (Weda Active Cleaning System) sorgt für eine automatische Reinigung der Ablaufrohre in Flüssigfütterungsanlagen mittels Wasser-Luftgemisch optional in Kombination mit einem antibakteriell beschichteten Spezialablaufrohr. Die tägliche Anzahl der Reinigungen kann an den Bedarf der jeweiligen Anlage angepasst und entsprechend in das Steuerungssystem der Anlage programmiert werden. Damit werden nicht nur manuelle Reinigungsarbeiten auf ein absolutes Minimum reduziert, sondern auch viel Zeit gespart.

Um eine Bildung von Keimen in den Leitungen zu vermeiden, wird die Futterleitung nach der Spülung wieder mit Wasser (bei Stichleitungen mit Futter) aufgefüllt. Im Vergleich zu anderen Systemen verbleibt keine Luft in den Leitungen.

Der Betrieb des Systems ist im Vergleich zu anderen Ablaufrohrreinigungen sehr kostengünstig, da weder ein Gebläse mit hohem Stromverbrauch, noch ein Schraubenkompressor erforderlich sind. Das System benötigt lediglich einen Luftdruck zwischen 1,5 und 2,5 bar, sowie eine Ventilöffnungszeit die unter einer Sekunde liegt. Aus diesem Grund kann das System einfach mit einem handelsüblichen und vergleichsweise kostengünstigen Kompressor betrieben werden.

Das System ist darüber hinaus für alle Anlagentypen geeignet. Auch Anlagen mit Stichleitungen können nun ab sofort problemlos gereinigt werden. Zudem wird durch die hohe Durchflußgeschwindigkeit nicht nur das Ablaufrohr gespült, sondern auch die Futterleitung, die sich vor dem Ventil befindet, wird mechanisch gereinigt.

Außerdem lässt sich das WACS problemlos in bereits vorhandene Ställe oder Rohrsysteme integrieren. Größere Umbaumaßnahmen sind in der Regel nicht erforderlich, da lediglich der Luft-Wasser-Injektor vor der Futterleitung des entsprechenden Abteils angebaut werden muss.