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Profi-Sonderdruck-Nutrix

Veredlungstechnik profi 3/2015 Die ab 2015 erhältliche Weda Nutrix+ erlaubt das Füttern der Saugferkel mit Milch, Prestarter und Aufzuchtfutter in breiiger Form. Der Trog aus Kunst- stoff ist in die Buchttrennwand integriert und bewirkt, dass das Futter frühzeitig und reichlich von den Tieren angenommen wird. Fotos: Tovornik Einsatzbericht: Weda Saugferkelfütterung Nutrix+ Soweit die Theorie. Das Problem ist nur, dass das täglich mehrmalige Füttern mit Milch recht zeitaufwändig ist. Okay, seit ein paar Jahren gibt es bereits gute technische Lösungen, zum Beispiel Futterkarren zum Anmischen und Transportieren der Milch. Oder die Lösung mit einer Futterstation, bei der die Milch von der Futterkammer unter- halb der Laufböden zu den Abferkelbuchten gepumpt wird. Gemein haben alle Lösungen aber bislang, dass damit das Verfüttern von preiswertem „Ferkelaufzuchtfutter I“ mehr oder weniger nicht möglich ist. An dieser Stelle kommt die sensorgesteu- erte Saugferkelfütterung „Nutrix+“ von Weda ins Spiel. Auf den ersten Blick ähnelt diese stark einer konventionellen Flüssig- fütterung. Im Unterschied dazu kann die Nutrix+ sowohl reine Milch als auch dick- Kleinstmengen für große Zunahmen Ab 2015 bietet Weda die Saugferkelfütterung „Nutrix+“ an. Sie pumpt neben Milch in kleinsten Mengen auch preiswertes Ferkelfutter ins Abferkelabteil. Wir konnten bereits den Prototyp in der Praxis für Sie unter die Lupe nehmen. Hier die Details zur Technik und der Bedeutung eines oval geformten Trogs aus Kunststoff. flüssigen Futterbrei in kleinsten Mengen von gerade mal 0,1 l am Trog ausdosieren. Mög- lich macht dies eine frequenzgeregelte Krei- selpumpe, die in Kombination mit einer Druckluftanlage arbeitet. So drückt Luft das Futter immer dann aus der Leitung in Rich- tung Ventile, wenn der Futterbehälter leer und damit die Pumpe außer Betrieb ist. Auch drückt Luft am Ende eines Tages die Leitungen leer, so dass diese mit Wasser und anschließend mit einem Luft-Wasser-Säure- gemisch gespült und desinfiziert werden kann. Doch der Reihe nach. Beginnen wir in der Futterküche. Für jede Futter- bzw. Abferkelgruppe ist hier ein 125 l großer Futterbehälter der zentrale Baustein. Sollen verschiedene Futtersorten verfüttert bzw. bis zu drei Abferkelgruppen S auen mit zu wenig Milch — die gab es schon immer. Da aber die Schweine- zucht in Bezug auf die Steigerung der Wurfgröße in den letzten Jahren gute Arbeit leistete, ist der Spielraum zum Versetzen der Tiere heute wesentlich klei- ner als noch vor gut zehn Jahren. Um die Versorgung der Ferkel mit Milch sicherzustellen, füttern die meisten Sauen- halter deshalb heute bei. In den ersten acht Tagen gibt es dazu in vielen Betrieben meist per Gießkanne eine auf die Bedürfnisse von Saugferkeln abgestimmte Milch in eine Schale in der Abferkelbucht. Später bekom- men die Tiere dann noch zusätzlich Prestar- ter und Ferkelaufzuchtfutter. Beim Abset- zen am 28. Tag sind die Ferkel bereits an die Aufnahme fester Nahrung gewöhnt — und damit auch an dessen Geschmack. Martin Zäh

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