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Profi-Sonderdruck-Nutrix

ist es auch hilfreich, dass der Rechner der Anlage die Komponenten der Reihe nach abfragt und darauf achtet, dass die Gewichte der jeweiligen Komponenten eingehalten werden — sehr gut. Des Weiteren fängt die Anlage mit der Kom- ponente an, welche zum Anrühren die höchste Temperatur benötigt. Das heiße Wasser wird bzw. muss hierfür durch eine externe Wärmequelle (Gastherme, Elektro- boiler etc.) zur Verfügung gestellt werden. Im Anschluss gibt die Anlage so lange kaltes Wasser hinzu, bis zum Einmischen des tem- peraturempfindlichen Prestarter der zweite Temperatursollwert erreicht ist — äußert komfortabel. Übrigens: Bei der Anlagensteuerung han- delt es sich um eine von anderen Systemen unabhängige „Stand-Alone“-Version. Wer bereits Besitzer einer Weda-Anlage ist, kann aber per Datenkabel die Nutrix+-Anlage ver- netzen, so dass die Daten von überall aus eingesehen und geändert werden können. Der Einblick in die Anlage bzw. eine Kontrolle der Verbräuche ist insoweit wichtig, als dass es einerseits Würfe gibt, die sich mit dem Beifutter dick und rund fressen. Anderer- seits gibt es auch ganze Würfe, die kaum Bei- futter aufnehmen und sich stattdessen aus- schließlich bei der Mutter bedienen. Um zu verhindern, dass bei Würfen mit geringem Futterbedarf die Milch über Stun- den hinweg steht, kann der Landwirt per Knopfdruck einzelne Futterventile und damit die entsprechenden Tröge von der Futterausgabe sperren — gut. bei einem geringen Leitungsvolumen von 23 Litern die Verweildauer in der Anlage zu lange wäre. Über einen separaten Ablauf vor dem Mischbehälter kann deshalb der Sauen- halter per Knopfdruck die benötigte Milch- menge ablassen und dann per Gießkanne an die Kleinen verteilen. Der besagte Eimerablauf wird vom Sauen- halter auch dazu verwendet, um einmal am Tag die Fütterungsanlage komplett zu lee- ren. Dazu wird per Druckluft die in den Lei- tungen stehende Milch ausgedrückt. Die dabei anfallende Milch verteilt der Landwirt per Kanne an die Ferkel oder an einzelne Sauen. So geht von dem im Einkauf durch- aus teurem Milchpulver nichts verloren. In Betrieb geht die Anlage bei diesem Landwirt ab dem dritten Tag. Die nächsten acht Tage erhalten die Tiere dann ausschließlich Milch über die Anlage, ab dem 11. Tag kommt zusätzlich Prestarter in den Anmischbehälter. Bis zum 16. Tag erhöht der Betrieb dann stetig die Menge an Prestar- ter, dabei bleibt die Milchmenge konstant. Ab dem 21. Fütterungstag wird die Milch durch „Ferkelfutter I“ ersetzt, bis ein Futter- Wasserverhältnis von 1:3,5 erreicht ist. Zwei Tage vor dem Absetzen erhalten die Tiere nur noch Ferkelfutter I, vermischt mit Wasser in einem Verhältnis von 1:4. Wichtig: Zum Anmischen der Futterratio- nen können in der Anlagensteuerung ver- schiedene Rezepturen hinterlegt werden. Unabhängig vom Anwender werden so ein- heitliche Futtermischungen erreicht. Dabei versorgt werden, ist die Installation von bis zu drei Behältern möglich. In unserem Fall mit einem Betrieb, der im 5-Wochen-Rhyth- mus produziert, war zum Versorgen von 650 Saugferkeln nur ein Vorratsbehälter instal- liert. Am ersten und zweiten Tag nach der Abferkelung verwendet der Landwirt die Anlage nur zum Anrühren der Milch, da Die sensorgesteuerte Flüssigfütterungsanlage kann mit bis zu drei 125 l großen Anmischbehältern ausgestattet werden. Die Verteilung wird für eine einfache, kostengünstige Montage vormontiert am Stall angeliefert. Neben Milch kann die Anlage auch herkömm- liches Ferkelaufzuchtfutter verfüttern. Plus und Minus B Relativ genaue Dosierung kleinster Futtermengen B Einsatz von preiswertem Ferkelfutter möglich B Hoher Anlagenhygienestatus B Schonende Futterbehandlung E Erfordert einen externen Warmwasserzulauf E Hohe Grundinvestition Datenkompass Futterpumpe frequenzgeregelt Futtertransport per Pumpe oder Luft Leitungssystem Kreislauf Reinigungssystem chemisch Futteraustrag sensorgesteuert mit 4 Futterblöcken je 20 Dosierungen Portionsgrößen ca. 0,1 l Anlagenkapazität bis 3500 Saugferkel/ Futterstrecke Futter-Wasserverhältnis bis 1:3,5 Listenpreis (ohne MwSt.) ab 8500 € zzgl. 160 €/Trog Weda Nutrix+

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